[Rezension] Dreh dich nicht um


Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Heyne Fliegt
Erscheinungsdatum: 10. April 2017
Seutenanzahl: 384
ISBN: 9783453412897

"Wie ich hieß? Jeder wusste doch, wie er hieß. Aber ich starrte den Deputy nur an. Ich konnte seine Frage nicht beantworten. Die Magenkrämpfe wurden stärker. »Ich … ich weiß nicht, wie ich heiße."


Das Cover der Neuauflage finde ich gar nicht so schlecht, obwohl ich sagen muss, das mir das englische Cover bei weitem besser gefällt und auch sehr gut zur Geschichte passte. Der Titel ist wie für das Buch gemacht.

Wer schon Bücher von Jennifer L. Armentrout gelesen hat, weiß um ihren jugendlichen Schreibstil. Und genau dieser war es, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.


Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage. Als sie wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren. Und ihre beste Freundin Cassie wird vermisst. Ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Und trägt Samantha etwa die Schuld daran? Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihre Erinnerungen zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist …


Wer mich kennt weiß, dass ich spätestens nach der Obsidian Reihe ein riesen Fan der Autorin bin. Allerdings habe ich noch nie einen Thriller von ihr gelesen und war demnach umso gespannter auf die Geschichte.

Samantha, kurz Sam, ist vor 4 Tagen plötzlich spurlos verschwunden und nun wieder aufgetaucht. Sie weiß weder ihren Namen, noch wusste sie wer ihre Eltern sind. 
Aber sie wusste mit Sicherheit, das etwas sehr schlimmes passiert sein musste, da sie über und über mit Blut beschmiert war. 
Als bekannt wird, das ihre beste Freundin (an der sie sich auch nicht erinnern kann) Cassie auch vermisst wird, beginnt sie zu Forschen. Aber je mehr sie herausfindet, desto öfters muss sie sich fragen: Hab ich etwas mit dem verschwinden zu tun?

Mir ist Samantha von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Sie hat Ecken und Kanten und ist absolut nicht perfekt. Von ihren Freunden und auch von ihrer Familie erfährt man, dass sie vor ihrem Verschwinden ein echtes Miststück gewesen sein muss und das belastet sie sehr. 
Zudem plagen Sam auch immer wieder Visionen, die sie nicht richtig einordnen kann und sie fragt sich immer häufiger, weshalb sie mit ihren früheren Freunden befreundet war und weshalb sie sich so unmöglich anderen Menschen gegenüber benommen hat. 
Man spürt von Seite zu Seite den innerlichen Konflikt und will Sam einfach nur in den Arm nehmen. Es muss sich furchtbar anfühlen, sein Gedächnis zu verlieren und dann auch noch festzustellen, dass man eigentlich ein ganz anderer Mensch gewesen sein muss.



„Wahrscheinlich hatte ich einen so üblen Ruf weg, dass mir viele unterstellten, ich hätte Cassie etwas ganz Schreckliches angetan. Ich wollte darüber nicht nachdenken, spürte aber irgendwo tief in mir die Angst, dass es eventuell genau so gewesen sein könnte.“

Auch wenn auf dem Cover Thriller steht, empfinde ich es als nicht ganz korrekt. Meiner Meinung nach ist es ein New Aduld Buch vermischt mit einem Thriller. Es entwickelt sich nämlich eine Liebesgeschichte, welche aber nicht in den Vordergrund gerückt ist. Das hätte auch nicht zu der Entwicklung der Geschichte gepasst.

Die Geschichte erreicht ihren Höhepunkt als sich herausstellt, um wem es sich bei dem Täter handelt. Ich hatte mich die ganze Zeit über gefragt, wer dann nun der Täter sein soll. Mit diesem Ergebnis hätte ich so nicht gerechnet und bin zutiefst schockiert gewesen. 


Auch jetzt noch weiß ich immer noch nicht die richtigen Worte mit denen ich beschreiben könnte, was das in mir ausgelöst hat. 
Ich hatte von Anfang an einen Verdacht, aber die Autorin hat es so geschickt angestellt, sodass nachher bei mir fast jeder unter Verdacht stand. 
Auch Samamtha selbst, obwohl ich mir fast sicher war, das sie damit nichts zutun haben kann.

"Es war nicht alles perfekt. Wirklich nicht, aber es wurde besser, und ich drehte mich nicht um. 
Ich schaute nicht zurück. 
Nicht, wenn derart Großartiges in der Zukunft auf mich wartete."

Ich hoffe wirklich sehr, dass Jennifer L. Armentrout noch mehr solche Jugendthriller schreibt. Denn ich will unbedingt noch einmal ein solch grandiosen Thriller lesen, welcher es schafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann zu ziehen.


Spannend & fesselnd bis zur allerletzen Seite! 
UNBEDINGT LESEN!!!


Herzlichen Dank an den Heyne Verlag und dem Bloggerportal zur Bereitstellung des Rezensionsexemplar.











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