[Rezension] True North - Wo auch immer du bist

 

Autor: Sarina Bowen
Verlag: Bastei Luebbe
Seitenanzahl: 379
Erscheinungsdatum: 24. April 2017
ISBN: 9783736305601

"Dieser Mann würde mein Tod sein. Es gab nichts an ihm, 
von dem ich nicht mehr wollte."

Sie ist die Süße zu meiner Bitterkeit, die Balance, die meinem Leben immer fehlte, und die sinnlichste Versuchung, die ich jemals gekostet habe

Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur – und unheimlich attraktiv –, sondern seit ihrer heißen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach … 


Das Cover hat mich gleich magisch angezogen. Im Hintergrund sieht man die Berge und die Wälder von Vermont, vermutlich die Green Mountains. Auch durch die verschnörkelte Schrift in Vordergrund, an welcher ein Apfel baumelt, passt sehr gut zu der Geschichte.


Der Schreibstil ist sehr flüssig und locker. Sarina Bowen schreibt sehr bildlich, sodass ich die traumhafte Landschaft immer vor meinen Augen hatte. 



Da es mein erstes Buch von Sarina Bowen gewesen ist, bin ich ganz ohne jegliche Erwartungen an dem Buch heran gegangen. Und das war auch gut so...

Audrey hat einen großen Traum: Sie möchte endlich ihr eigenes Restaurant in Bosten eröffnen. Doch nicht nur ihre Mutter, auch ihr Chef legen ihr Steine in den Weg und sie droht ihren Job zu verlieren. Da ihr Chef Audrey noch eine Chance geben möchte, beauftragt er sie frische Produkte von Farmern in Vermont zu kaufen und Bio Lieferanten zu finden. Möglichst billig versteht sich. 
Das der erste Lieferant ausgerechnet Griffin sein muss, mit dem sie am College eine heiße, kurzweilige Affäre hatte und er auch noch unglaublich heiß aussieht, macht den Job nicht gerade leichter. Wären da nur nicht die Funken, die jedesmal sprühen, wenn sie sich begegnen...

Audrey hatte es wirklich nicht leicht gehabt. Zwei mal hat sie es ihrer Mutter zu liebe mit dem College versucht. Zwei mal ist sie gescheitert. Einzig für die Kochschule hat sie sich interessiert und diese auch mit bravour abgeschlossen. Und auch wenn sie nur als Praktikantin bei BPC arbeitet, die sie nicht leiden kann, hat sie einen großen Traum. Sie will ihr eigenes Restaurant eröffnen. 
Sie war anfangs wirklich naiv und blauäugig. Hat sich immer nur herumkommandieren lassen und kaum ihre eigene Meinung gehabt. Das ändert sich schnell, als sie nach 5 Jahren Griffin wieder begegnet. Sie bietet ihm Paroli und weiß sich zu behaupten.



Griffin, der vor 3 Jahren seinen Vater verloren hat, muss nun als Oberhaupt der Familie die Farm bewirtschaften. Er ist sehr ehrgeizig und trägt eine sehr große Verantwortung. Er ist mir auf Anhieb sehr sympathisch gewesen. Er setzt seine ganze Kraft und Energie in die Cider Herstellung und Bewirtschaftung der Farm und stellt seine Träme für seine Familie hinten an, um wenigstens seinen Cousins eine Zukunft bieten zu können. 
Das er höllisch heiß ist, könnt ihr euch bestimmt denken. Denn hey, er ist Farmer.


Die Liebesgeschichte zwischen Audrey und Griffin entwickelte sich langsam und war dafür aber umso intensiver. Von Anfang an hat es zwischen den beiden geknistert. Wenn sie mal nicht zusammen waren, verzehrten sie sich nach einander. Beide tun einander gut und entwickeln sich durch den anderen weiter.

"Und hier saß ich nun und verspürte ein ernsthaftes Verlangen nach einer gewissen scharfen Köchin mit einem starken Willen und einer spitzen Zunge. 
Keiner von uns war ein Heiliger."

Auch wenn mich das Buch nicht wirklich vom Hocker gerissen hat, war es für zwischendurch dennoch schön.
Auf den zweiten Teil freue ich mich sehr, da es um Jude (ein Farmarbeiter) handelt, den ich sehr mochte.

Ein gelungender Reihenauftakt, dennoch fehlte mir das gewisse Etwas


Vielen Dank an dem Bastei Luebbe Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.







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